Nach dem ich 50 Shades of Grey gelesen habe …

Veröffentlicht am Februar 28, 2017 von Ulrike in News

Nach dem ich 50 Shades of Grey gelesen habe …

 

Jeder Mensch hat Träume und Sehnsüchte, auch ich habe welche!

Bereits vor dem Bestseller 50 Shades of Grey wusste ich, auf was ich stehe und was ich will, nur

wusste ich nie wie ich es meinem Partner sagen soll.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses nicht nur mein Problem ist oder war! Mir liefen

folgende Dinge dabei ständig durch den Kopf:

Wie reagiert er darauf?

Ist es ein Trennungsgrund für ihn?

Würde er mitspielen?

Nach dem ich 50 Shades of Grey gelesen habe …

Jeder Mensch hat Träume und Sehnsüchte, auch ich habe welche!

Bereits vor dem Bestseller 50 Shades of Grey wusste ich, auf was ich stehe und was ich will, nur wusste ich nie wie ich es meinem Partner sagen soll.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses nicht nur mein Problem ist oder war! Mir liefen folgende Dinge dabei ständig durch den Kopf:

  • Wie reagiert er darauf?
  • Ist es ein Trennungsgrund für ihn?
  • Würde er mitspielen?
  • Hat er schon Erfahrung damit?
  • Uvm.

Und dann kamen die Bücher und der Film …

Die Sehnsucht und der Reiz danach wurden größer. Ich wollte jemandem gehören und machen was er von mir verlangt, ich wollte gefesselt werden und machtlos ausgeliefert sein, der einfache Klaps auf den Po reichte mir nicht mehr aus!

Trotz allem war ich nicht in der Lage offen über meine Wünsche und Empfindungen zu reden.

Meine immer größer werdende Neugierde brachte mich in einsamen Stunden dazu im Internet zu recherchieren und wenn ich bei diesem Thema von „recherchieren“ spreche, meine ich Pornos anschauen, die mein Kopfkino ein Stück weit real erschienen ließen. Da ich viel alleine zuhause war, wurden die Filme irgendwann zu einer guten Ablenkung und brachten mir Erleichterung, denn wie ihr euch denken könnt, habe ich mir diese nicht still sitzend einfach nur angeschaut. Ein wenig Fingerfertigkeit und Spielzeug für Erwachsene waren auch beteiligt. Nach einiger Zeit war es dann einfach so, dass das Sexleben in der Beziehung auf der Strecke blieb, da ich einfach andere Vorstellungen vom Sex hatte.

Ich versuchte ihm Hinweise zu geben, indem ich Handschellen aufs Bett gelegt habe, ihm gesagt habe er soll fester zu schlagen usw. Jedoch ist er nicht darauf eingegangen, wir wurden zunehmend unglücklicher miteinander (was nicht nur am Sex lag).

Nach der Trennung habe ich mich ausgetobt und –probiert. Und was soll ich sagen?! – Es war eine tolle Zeit, wo ich viel erlebt und gelernt habe, denn nicht alles was man in der Vorstellung toll findet ist auch in der Realität prickelnd und gut.

Inzwischen weiß ich, dass gefesselt sein aufregend und spannend ist, jedoch nichts für mich, weil mir das Vertrauen in die Menschen fehlt. Auf „Schmerzen“ und die Gehorsamkeit wollte ich aber nicht mehr verzichten.

Neue Liebe, neues Glück?! Mein Traummann kam in mein Leben und damit auch neue Ängste. Bei den Affären vorher war es mir egal, wie sie reagieren und ob ich abgewiesen werde. Doch sobald Gefühle im Spiel sind, sieht alles anders aus! Man will den neuen Partner ja nicht verschrecken.

Die Beziehung wurde intensiver und wir sprachen über vieles, mit der Zeit natürlich auch über unser Sexleben, denn wie sich herausstellte, haben wir beide Vorlieben, auf die der andere so nie gekommen wäre.

Der Spruch an einer Beziehung muss man arbeiten, befürworte ich in Bezug auf Erotik auf jeden Fall. Man muss Kompromisse eingehen, damit man selber auch zufrieden wird. Natürlich sollte man sich auf nichts einlassen, wobei man sich nicht wohlfühlt. Lass dich nie zu etwas zwingen! Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und erkannt, dass man nur glücklich werden kann, wenn der Partner weiß, was einem gefällt und was nicht. Einiges spielt sich automatisch ein, aber speziellere Sachen sollten auf jeden Fall ausgesprochen werden.

Es ist nichts Verwerfliches daran Vorlieben zu haben, wenn der Partner jedoch damit nicht zurechtkommt, sollte man gemeinsam einen Weg finden beide zufrieden zu stellen. Denn wie am Anfang beschrieben, kann es passieren, dass man sich fremd wird und auseinander lebt. In diesem Sinne drehe ich das Sprichwort mal um:

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold!

Eure Amia Antero

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