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Schlüsselloch- fantasien

Nina Schott



ISBN: 978-3-942602-30-3
Wie fühlt es sich an, beobachtet zu werden?

Felicitas genießt den Respekt der Anwaltskollegen, der Chef hat sie zur Junior-Partnerin befördert und der neue Fall entpuppt sich als ideale Herausforderung. Aber das ist nur eine Seite ihres Lebens … … denn Felicitas liebt Sex. Ausgefallenen Sex. Regelmäßig, an verschiedenen Orten und mit wechselnden Partnern, gerne auch unter den Augen ihres mysteriösen Nachbars. Doch nach einer berauschenden Nacht wird ihr diese Vorliebe zum Verhängnis. Sie gerät in einen gefährlichen Strudel um Macht, Intrigen und Lust.

Wie fühlt es sich an, beobachtet zu werden?
Felicitas genießt den Respekt der Anwaltskollegen, der Chef hat sie zur Junior-Partnerin befördert und der neue Fall entpuppt sich als ideale Herausforderung.
Aber das ist nur eine Seite ihres Lebens …
… denn Felicitas liebt Sex. Ausgefallenen Sex. Regelmäßig, an verschiedenen Orten und mit wechselnden Partnern, gerne auch unter den Augen ihres mysteriösen Nachbars.
Doch nach einer berauschenden Nacht wird ihr diese Vorliebe zum Verhängnis. Sie gerät in einen gefährlichen Strudel um Macht, Intrigen und Lust.
 
 
Über die Autorin
Nina Schott, Jahrgang 1972, lebt mit ihrem Mann und mehreren Söhnen in Berlin. Dem Testosteron-Überschuss im Haus wird sie als Autorin Herr, äh Frau, indem sie von Zeit zu Zeit in die Leben ihrer Protagonisten abtaucht.
Ihr Herz schlägt für das Verfassen von erotischen Abenteuern sowie ChickLit-Komödien.
Schlüssellochfantasien ist ihr erstes Buch im Elysion Verlag.


Leseprobe: Fesselspiele

Stella verlor die Kontrolle. Alles, was jetzt folgen würde, lag nicht mehr in ihrer Macht.
Ein Seil, das beide Handgelenke aneinander knotete und welches über Kreuz um den Hals gelegt war, verhinderte jede Bewegung. Sie spürte die rauen Fasern des Materials, die mehr und mehr ihre Kehle einzuschnüren drohten und Angst stieg ihr in die Knochen, doch für einen Abbruch war es jetzt zu spät. Dazu hatte sie ihm im Chat und in den vergangenen zehn Minuten zu viele Einblicke in ihre intimen Vorlieben gewährt. Das letzte, was Stella sah, war das schwarze Seidentuch, das ihr heutiger Verehrer, der sich im Internet Patrick nannte, blitzschnell aus seiner Hosentasche zog und ihr auf die Augen legte. Dann war es dunkel. Die wenigen Kerzen, die noch kurz zuvor das Zimmer mäßig stark erhellt hatten, wurden ausgeblasen, wie sie dem Geräusch und dem darauf folgenden Schwefelgeruch entnehmen konnte. Nun saß sie wie eine Fremde in der vertrauten Umgebung ihrer Wohnung und wagte keinen Mucks von sich zu geben.

Minutenlang geschah nichts. Sie horchte in den Raum hinein, um herauszufinden, was ihr Gast vorhatte. Nichts. Kein Knarren der Dielen, kein Schlucken, falls er etwas aus seinem Glas getrunken hatte, und selbst sein Atem war nicht zu hören. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, der sie gleichermaßen anturnte wie in Habachtstellung versetzte. Sie überlegte, wie lange sie es aushalten und nicht in Panik geraten würde? Dann wäre es vielleicht zu spät und sie hatte den größten Fehler ihres Lebens begangen, diesen Kerl in ihre Wohnung gelassen zu haben.
Plötzlich nahm sie einen Geruch intensiv wahr. Sein Parfum, das ihr bei der Begrüßung sofort aufgefallen war und das sie von irgendwo her kannte. Natürlich, Gregor, ihr Kollege aus der Kanzlei benutzte es ebenfalls, nur hier an Patrick duftete es angenehm.
Er musste jetzt unmittelbar neben ihr stehen. Nur keine Schwäche zeigen. Sie hatte das verdammt noch mal gewollt und platzte vor Erregung. Endlich vernahm sie einen Luftzug auf ihrer nackten Schulter. Er roch an ihr. Wie ein Tier beschnupperte er seine Beute, die wehrlos vor ihm saß, und mit der er vor dem Erlegen noch zu spielen gedachte. Stella fing an zu zittern und sie merkte, wie die nasse Gier aus ihrem Schoß direkt auf den Holzschemel floss, auf dem er sie platziert hatte. Er schien den lockenden Duft gewittert zu haben, denn sogleich suchte sein Sinnesorgan den direkten Weg dorthin. Ohne den Körperkontakt zu verlieren, streifte seine Nase um ihre rechte Schulter herum und zwischen den blanken Brüsten hindurch, hinweg über einen flachen, makellosen Bauch bis hin in ihren Schritt. Dort ließ er sie ohne Vorwarnung in das Feuchtgebiet eintauchen und sich die Bestätigung ihrer Wahrnehmung holen.
Stella stieß einen Seufzer aus und schob ihr Becken vor an den äußersten Rand des Hockers, so dass die Nasenspitze ihres Verführers tiefer in ihre nasse Grotte eindringen konnte, während sich die Schlinge um ihren Hals dramatisch zuzog. Ein unbeschreibliches Gefühl – geil, elektrisierend, ekstatisch. Wenn der Unbekannte, den sie vorhin an ihrer Haustür zum ersten Mal gesehen hatte, sie schon jetzt in diesen Zustand versetzte, was durfte sie dann erst vom weiteren Verlauf des Abends erwarten?

Nina Schott, Jahrgang 1972, lebt mit ihrem Mann und mehreren Söhnen in Berlin. Dem Testosteron-Überschuss im Haus wird sie als Autorin Herr, äh Frau, indem sie von Zeit zu Zeit in die Leben ihrer Protagonisten abtaucht.
Ihr Herz schlägt für das Verfassen von erotischen Abenteuern sowie ChickLit-Komödien.
Schlüssellochfantasien ist ihr erstes Buch im Elysion Verlag.