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Süßer die Glocken ….

Jones, Emilia/ Schreiner, Jennifer/ Ippensen, Antje/ Parker, Lilly An ...



ISBN: 978-3-942602-12-9

In 15 erotischen Kurzgeschichten erzählen deutschen Autoren und Autorinnen wie z.B. Inka Loreen Minden, Olga Krouk, Emilia Jones und Antje Ippensen, von lustvollen Nikoläusen, unartigen Weihnachtselfen und einem ganz anderen Knecht Ruprecht. Ein hartes bis zartes Lesevergnügen zum Verschenken, Alleinlesen oder Gemeinsam-Genießen.

Weihnachten wird heiß!

In 15 erotischen Kurzgeschichten erzählen deutschen Autoren und Autorinnen wie z.B. Inka Loreen Minden, Olga Krouk, Emilia Jones und Antje Ippensen, von lustvollen Nikoläusen, unartigen Weihnachtselfen und einem ganz anderen Knecht Ruprecht.
Ein hartes bis zartes Lesevergnügen zum Verschenken, Alleinlesen oder Gemeinsam-Genießen.
 
 
 
 
Über die Autoren
Verschiedene Autoren entführen den Leser in die Welt der erotischen Weihnacht .. Denn das Fest der Liebe war nie heißer!

Leseprobe

Elfenhafte Weihnachten

Inka Loreen Minden

»Victoria, warte!« Nikolaj Madsen folgte der jungen Frau bis zur Tür der Wetterstation, aber Victoria hatte bereits ihren Parka angezogen.

»Willst du nicht doch mit uns Weihnachten feiern?«

Sein Herz klopfte heftig. Er würde sich wirklich freuen, wenn Victoria bliebe, stattdessen stotterte er herum wie ein grüner Junge. Warum benahm er sich immer so idiotisch, wenn er verliebt war? War er überhaupt schon einmal dermaßen verliebt gewesen? Normalerweise hatte er keine Probleme, Frauen anzusprechen.

Victoria drehte sich zu ihm um und schaute ihn aus großen Augen an. Sie hatte wunderschöne Iriden, hellgrün, mit silbernen Sprenkeln. »Ich muss wirklich los.«

Es beschäftigte Nick, dass Victoria ihn offensichtlich auf Abstand hielt. Mochte sie ihn nicht? Sie war zwar immer nett zu ihm, aber mehr war da nicht, obwohl Nick deutlich spürte, dass da mehr sein könnte. Er hatte bemerkt, wie verträumt sie ihn immer ansah.

Eine schwarze Strähne hing ihr in die Stirn und Nikolaj war versucht, sie ihr wegzustreichen. Er liebte Victorias schillerndes Haar und ihr Gesicht. Es hatte etwas Elfenhaftes an sich: Die spitze Nase, das zarte Kinn … überhaupt war Victoria zierlich und klein. Sie reichte ihm gerade einmal bis zur Brust. Ihre Größe weckte wahrscheinlich den Beschützerinstinkt in ihm. Nick wollte nicht, dass sie sich ohne Begleitung durch den Schneesturm schlug. Eine Frau allein in der arktischen Eiswüste und dann auch noch während der Polarnacht – das ging in seinen Augen gar nicht. Ihre Hütte lag zwar nur drei Meilen von der Station entfernt, aber hier in Grönland sanken nachts die Temperaturen auf minus zwanzig Grad. Nikolaj hatte Angst, sie könne erfrieren.

Er setzte alles auf eine Karte, trat einen Schritt auf sie zu und streckte die Hand aus. Als seine Finger in ihr weiches Haar glitten, beugte er sich zu ihr hinunter.

Mit aufgerissenen Augen schaute sie zu ihm hoch, wich jedoch nicht zurück. Ihre Lippen öffneten sich. Gott, dieser Mund sah zu verlockend aus!

Nick kam noch näher, legte die andere Hand an ihren Rücken und zog Viktoria an sich. Sie ließ es geschehen, worauf Nikolajs Herz beinahe aus der Brust sprang. Ihr Körper fühlte sich in seinen Armen einfach perfekt an.

»Victoria«, flüsterte er.

»Nick«, hauchte sie.

Das war ihm Aufforderung genug. Seine Schüchternheit war wie weggeblasen. Er senkte die Lippen auf ihren Mund und küsste sie. Kurz versteifte sich Victoria in seinen Armen und er hatte Angst, alles zwischen ihnen zerstört zu haben, doch dann entspannte sie sich und erwiderte seine Zärtlichkeiten. Vorsichtig tastete Nick sich mit der Zunge voran, drang in Victorias Mund ein und kostete von ihr. Sie schmeckte fantastisch, unglaublich süß … wie Zimt und Honig. Ja, sie schmeckte wie Weihnachten.

Ihre kleinen Hände legten sich an seine Hüften, während Seufzer aus ihrer Kehle drangen, die nach mehr riefen. Sämtliches Blut schoss in Nicks Unterleib und er drückte Victoria gegen die Wand. Sie sollte fühlen, wie es um ihn stand. Wenn seine Kollegen nicht im angrenzenden Raum wären, würde er ihr jetzt die dicke Kleidung vom Leib reißen, jeden Zentimeter ihrer Haut lecken, ihre Nippel in seinen Mund saugen und Victoria zum Schreien bringen.

Nick zog den Reißverschluss ihres Parkas etwas auf, schlüpfte in die Wärme darunter und streifte durch den Pullover eine Brust.

Victoria sog die Luft ein. Nick wollte so gerne ihre nackten Brüste berühren, sie kneten und in seiner Hand wiegen, aber das war nicht der richtige Ort. Er wollte ungestört sein.

»Ich bring dich raus zu deiner Hütte«, sagte er atemlos zwischen ihren Küssen. Seine Stimme klang rau vor Verlangen und sein Penis schmerzte beinahe, so hart war er. Er drückte sich durch seine Hose an Victorias Bauch. Nick stellte sich vor, wie sie vor ihm in die Hocke ging, ihm die Hose öffnete und seinen harten Schwanz in den Mund nahm. Ihre Lippen sollten gierig daran saugen, ihre Zunge über seinen Schaft lecken … und dann wollte er in ihren Mund kommen.

Allein diese Gedanken machten Nick so heiß, dass er fast abspritzte.

Victoria hingegen hatte wohl völlig andere Vorstellungen, denn sie befreite sich plötzlich aus seinem Griff. Ihre Wangen waren gerötet, ihr Atem raste. Hastig schloss sie den Reißverschluss ihrer Jacke wieder und öffnete die Tür. Eisiger Wind pfiff in die Behausung und jagte Nikolaj eine Gänsehaut über den Körper, da er bloß ein Shirt trug.

Nur wegen Victoria hatte er sich für den Feiertagsdienst eingetragen und war nicht zu seinen Eltern nach Dänemark geflogen. Da konnte sie jetzt doch nicht einfach gehen! Er spürte immer noch den Druck ihrer Lippen, die Hitze ihrer Haut – und sein Schwanz pochte vor unerfülltem Verlangen.

Sie bedeckte ihr Haar mit der dicken Kapuze ihres Parkas und schulterte ihren Rucksack. »Tut mir leid, Nick, ich kann wirklich nicht.«

Meinte sie: »Ich kann nicht mit dir schlafen« oder »Ich kann nicht bleiben«?

»Hey, Nicky!«, rief sein amerikanischer Kollege Greg aus dem hinteren Teil der Station. »Mach endlich die Tür zu, unsere Ärsche eisen bereits fest.«

Nikolaj widerstand dem Drang, mit den Augen zu rollen. Er mochte Greg und Alan wirklich sehr, aber er wusste nicht, wie er es jetzt ohne Victoria mit ihnen aushalten sollte. Vor allem, wo er zum ersten Mal von ihr gekostet hatte und nun trunken vor Lust war.

Greg und Alan lebten offen schwul und waren schwer verliebt. Nick kam sich vor wie das fünfte Rad am Wagen. Sie drei waren die Einzigen, die über die Feiertage die Stellung in der Wetterstation hielten, die ganzjährig besetzt sein musste. Worauf hatte er sich da nur eingelassen?

Victoria berührte kurz seinen Arm und lächelte ihn an. »Ich komme morgen wieder. Versprochen.« Nach kurzem Zögern hauchte sie ihm einen Kuss auf die Lippen. Dann zog sie die Tür hinter sich zu.

Wie angewurzelt blieb Nick davor stehen.

Das war es also? Er und sein großer kleiner Freund waren da ganz anderer Meinung.

Hinterher!, schrie alles in ihm. Nikolaj hatte einfach kein gutes Gefühl, sie allein zu lassen. Außerdem musste er immer an ihren Kuss denken. Darin hatte ein Feuer gelegen, das er unbedingt weiter schüren wollte.

»Verdammt«, murmelte er und fuhr sich durchs Haar. Er wurde aus dieser Frau einfach nicht schlau. Nick kannte sie jetzt seit drei Monaten. Sie kam öfter hier vorbei, weil der Eisbrecher, der die Wetterstation belieferte, auch für Victoria Proviant und andere Gegenstände des Alltags dabei hatte. Sie hütete eine Horde Rentiere, die sie für ein wissenschaftliches Projekt erforschte.

Alan und Greg hielten Victoria für verrückt, weil sie den Tieren sogar Namen gab, aber Nick lauschte ihr gerne, wenn sie über ihre Arbeit berichtete. Sie wusste wirklich alles über diese Hirschart.

Nur über Victoria selbst wusste Nick wenig. Er hatte auch keine Ahnung, woher sie kam. Nur dass sie mit Nachnamen Jansen hieß. Das war ein dänischer Name. Sie sprach auch perfekt Dänisch, wenn sie sich mit ihm unterhielt, und astreines Englisch, wenn sie mit Alan und Greg redete. Nick hatte auch schon mal ein Gespräch zwischen ihr und einem Inuit belauscht, das sie in Inuktitut geführt hatte. Sie musste unglaublich intelligent sein.

Seine Kollegen hingegen fanden Victoria äußerst seltsam, weil sie ganz allein in einer abgelegenen Hütte lebte.

Nick fand das verdammt mutig.

Er schaute in den Nachbarraum zu Alan und Greg, die Schulter an Schulter vor den Monitoren saßen und Glühwein tranken. Dabei alberten sie herum wie Kinder.

Nein – er hielt es hier keine Sekunde länger aus.

Ich will jetzt endlich wissen, was zwischen uns ist!, dachte er. Entschlossen holte er einen dicken Pullover aus seinem Spind und zog ihn sich über. Dann stapfte er in die Küche und nahm seinerseits eine Flasche Glühwein aus dem Schrank. »Ich fahr raus zu Victoria«, sagte er zu seinen Kollegen. »Ihr könnt mich bei ihr über Funk erreichen, falls es einen Notfall gibt.«

Alan grinste. »Wir kommen schon klar.«

Ja, das war Nick vollkommen bewusst. Er hob die Hand zum Gruß und drehte sich um.

»Viel Spaß!«, rief ihm Greg hinterher. »Und lass dir Zeit!« Die beiden konnten es offensichtlich kaum erwarten, allein zu sein. Hoffentlich vernachlässigten sie vor lauter Liebe und Alkohol ihre Arbeit nicht.

Nachdem sich Nikolaj warm eingepackt hatte, trat er hinaus in den arktischen Winter. Zu dieser Jahreszeit gab es keine Sonnenstunden, entsprechend ungemütlich war das Wetter.

Mit eingezogenem Kopf lief er zu den Garagen und schob das Tor auf. Zum Glück hatte er heute schon die Ausfahrt geräumt, denn der Wind hatte bereits wieder einiges der weißen Pracht vor die Häuser geweht. Nick fuhr sein Schneemobil heraus und schloss das Tor. Er vergewisserte sich, dass die Flasche unter dem Anorak gut verstaut war, schwang sich erneut auf das Gefährt und fuhr los, immer Victorias Spur nach, die ihr Fahrzeug im Schnee hinterlassen hatte.

Nicks Herz wummerte wild gegen seinen Brustkorb. Was, wenn sie ihn zurückwies? Wie sollte er Victoria dann noch ins Gesicht sehen können? Nick wollte so lange wie möglich auf der Wetterstation arbeiten und würde ihr noch viele Male begegnen. Der Job wurde gut bezahlt und nach Hause trieb ihn auch nichts. Ihm gefielen die arktische Tundra, die Eisberge und das raue Klima. Sogar an die ewige Nacht hatte er sich gewöhnt. Er träumte davon, Victoria zu fragen, ob sie fest mit ihm zusammen sein wollte. Als seine Freundin.

Der Kuss von eben ging ihm nicht aus dem Kopf. Bisher hatte er gedacht, sie könne eine Lesbe sein, aber so leidenschaftlich küsste nur eine Frau, die auf Männer stand. Obwohl der Gedanke, sie wäre homosexuell, nicht abwegig war. Nick hatte mit Alan und Greg das beste Beispiel täglich vor Augen. Er selbst war der einzige »freie« Mann in Victorias Nähe – und ohne eingebildet zu sein: Er fand sich nicht hässlich – und sie ergriff die Gelegenheit nicht beim Schopf? Er hatte ihr in den letzten Wochen immer wieder unterschwellige Signale gegeben. Zu mehr hatte er sich nicht getraut, was ihn beinahe zur Verzweiflung getrieben hatte, zumal sie ihn nur scheu angelächelt hatte. Früher hatte er schließlich auch nichts anbrennen lassen.

Früher … Er war nicht nur älter, sondern endlich mal weiser geworden. Nikolaj sehnte sich nach einer festen Beziehung und irgendwann wollte er auch Kinder haben.

Grinsend dachte er an Victoria. Ihre Kinder würden wie putzige Kobolde aussehen, mit Stupsnasen und Kulleraugen, da war er sich gewiss.

Nein, er machte jetzt keinen Rückzieher! Er würde nachsehen, ob sie gut zu Hause angekommen war und vielleicht bat sie ihn ja herein. Er könnte ein wenig verfroren tun – da müsste er nicht einmal spielen. Alles andere würde sich ergeben. Nick hoffte auf eine Gelegenheit, Victoria endlich besser kennenzulernen. Dabei meinte er nicht nur ihren Körper. Außerdem konnte er sich nichts Schöneres vorstellen, als mit ihr Weihnachten zu feiern.

Nikolaj gab mehr Gas, obwohl er vor Dunkelheit und Schneetreiben kaum die Hand vor Augen sah. Die Kälte kroch unter seine Mütze, in die Handschuhe und sogar unter seinen Parka. Heute war es besonders kalt.

Er wischte sich die Schneeflocken von der Brille, um Victorias Spur besser zu erkennen. Plötzlich entdeckte er ihr gelbes Gefährt vor sich im Licht der Scheinwerfer und bremste abrupt ab. Neben ihrem Schneemobil kam er schlitternd zum Stehen. Von Victoria fehlte jede Spur.

»Shit«, murmelte Nick unter seinem Gesichtsschutz und stieg ab. Dann versuchte er das andere Fahrzeug zu starten. Es ging nicht an.

Jetzt bekam er es wirklich mit der Angst zu tun. »Victoria!«, schrie er gegen das Schneetreiben an und versuchte, ihre Fußspuren im Licht zu erkennen. Sie waren kaum noch zu sehen. Daneben erkannte er andere Spuren, die eines Tieres. Oh Gott, was war, wenn ein Wolf sie angefallen hatte?

Verdammt, verdammt, verdammt, dachte Nick, während er durch den Schnee stapfte. Er würde sich noch verirren, wenn er nicht aufpasste. Wenigstens hatte er sich sein Satellitentelefon eingesteckt.

Er stieg wieder auf sein Fahrzeug und fuhr grob in die Richtung, in die sie gelaufen war. Es begann immer heftiger zu schneien und er hatte kaum noch Hoffnung, sie zu finden, als plötzlich direkt vor ihm ein Rentier auftauchte.

Nicks Herz blieb von dem Schock beinahe stehen und er konnte gerade noch ausweichen. Erleichtert stieß er die Luft aus, als er Victoria neben dem riesigen Tier bemerkte, das viel größer war als sie.

»Du bist vom Kurs abgekommen«, war das Erste, das er zu ihr sagte, als er abstieg. Himmel, eine blödere Begrüßung ist dir nicht eingefallen, ärgerte er sich. Er war jedoch so froh sie zu sehen, dass er sie am liebsten in seine Arme gerissen hätte.

Victoria zog sich die Maske vom Gesicht. »Klaus hat mich angerufen, gerade als ich von der Station losgefahren bin. Dancer ist mal wieder ausgebrochen.« Sie tätschelten dem Rentier den Hals. Es war ein besonders schönes Geschöpf mit einem fast weißen Fell, das dicht und lang war.

»Du willst dich wie immer vor der Arbeit drücken, stimmt’s?«, sagte sie zu dem Ren, das an ihrem Rucksack herumkaute. Liebevoll drückte sie es an der Schnauze von sich. »Ach so, du wolltest mich abholen, weil mein Schneemobil liegen geblieben ist?« Sie lachte. »Du drehst es dir auch immer so hin, wie du es brauchst, Dancer.«

Das alles bekam Nick kaum mit, denn in seinem Kopf hallte nur ein einziges Wort herum: Klaus.

»Wer ist Klaus?«, fragte er mit trockener Kehle, wobei sich sein Magen zusammenzog. Lebte sie gar nicht allein? Meine Güte, und er Vollidiot hätte fast bei ihr und diesem Klaus auf der Schwelle gestanden.

»Hab ich das nie erzählt?« Ihre Augen wurden groß. »Klaus Christianssen gehören die Tiere. Ich kümmere mich das ganze Jahr über um sie, dafür kann ich hier umsonst leben und in Ruhe meine Forschungen betreiben.«

Nikolaj konnte den Stein direkt aufschlagen hören, der ihm vom Herzen gefallen war. Wahrscheinlich grinste er jetzt wie ein Vollidiot. Natürlich wusste er, was sie arbeitete, aber sie hatte ihm nie von Christianssen erzählt. Aber dann dachte Nick an ihre Worte und runzelte die Stirn. »Vor welcher Arbeit kann sich ein Rentier drücken?« Er schmunzelte. »Hat Dancer keine Lust, heute Nacht den Schlitten vom Weihnachtsmann zu ziehen?«

»Äh …«

Konnte es sein? Lief Victoria rot an?

»Die Tiere werden heute noch für ein Fotoshooting gebraucht«, erklärte sie hastig.

»Fotoshooting?« Jetzt verstand Nick gar nichts mehr. Wer kam denn extra nach Grönland, um Rentiere zu fotografieren? Die gab es doch in beinahe jedem Zoo. »Ich dachte, du erforschst die Herde.«

»Man kann sich ja was dazuverdienen. Klaus’ Rentiere sind an Weihnachten sehr beliebt.« Sie deutete auf die Umgebung. »Hier vor realer Kulisse.«

Das Rentier leckte über Victorias Kapuze und schnaubte, als ob es seine Zustimmung geben würde. Victoria kraulte es am Hals. »Du brauchst dich nicht bei mir einzuschleimen, ihr müsst heute noch alle ran, ihr Faultiere. Los, zurück in den Stall mit dir, Dancer!«

Dancer – Der Name kam ihm doch irgendwie bekannt vor …

»Kannst du mich heimfahren?«, fragte sie. »Mein Schneemobil hat den Geist aufgegeben.«

In Nicks Magen machte ein Männchen Purzelbäume. »Ja, klar.« Heute musste sein Glückstag sein.