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Die Nachtmahr Wunschträume

Jean Sarafin



ISBN: 978-3-942602-17-4
Wünsche können die Welt verändern - aber nicht alle Wünsche sind gut

Das Leben der siebzehnjährigen Liz ist endlich wieder ruhig und normal. Naja... so normal, wie es eben sein kann, wenn man die Königin der Albträume ist und der eigene Freund einen pünktlich zu seinem 18ten Geburtstag umbringen muss. Doch all dies wird plötzlich unwichtig, als sich immer mehr Menschen in ihren Träumen verlieren. Von Freunden und Feinden unter Druck gesetzt, muss sich Liz entscheiden, wem sie vertraut: Dem eifersüchtigen Tagmahr David, dem intriganten Jonah oder dem charismatischen Inkubus Elijah. - Aber welche Pläne hat eigentlich ihr undurchsichtiger Stiefvater? Schließlich verändert ein schier unhaltbares Ultimatum alles, an was Liz je geglaubt hat.

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Wünsche können die Welt verändern – aber nicht alle Wünsche sind gut

Das Leben der siebzehnjährigen Liz ist endlich wieder ruhig und normal. Naja… so normal, wie es eben sein kann, wenn man die Königin der Albträume ist und der eigene Freund einen pünktlich zu seinem 18ten Geburtstag umbringen muss. Doch all dies wird plötzlich unwichtig, als sich immer mehr Menschen in ihren Träumen verlieren. Von Freunden und Feinden unter Druck gesetzt, muss sich Liz entscheiden, wem sie vertraut: Dem eifersüchtigen Tagmahr David, dem intriganten Jonah oder dem charismatischen Inkubus Elijah. – Aber welche Pläne hat eigentlich ihr undurchsichtiger Stiefvater?
Schließlich verändert ein schier unhaltbares Ultimatum alles, an was Liz je geglaubt hat.

 
 
Über die Autorin
Jean Sarafin stammt ursprünglich aus Wellington. Mit zehn Jahren ist sie mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Daria ins Ruhrgebiet gezogen, wo sie noch heute lebt. Gemeinsam mit ihrer Schwester, mit der sie zurzeit an einem SciFi-Abenteuer arbeitet, hat sie früh das Schreiben für sich entdeckt. “Die Nachtmahr Wunschträume” ist eine deutsche Erstveröffentlichung.

Leseprobe

Kapitel 1

Ich hatte einen Albtraum. Einen grässlichen, unrealistischen. Trotzdem schlief mein Körper ungerührt weiter und es dauerte eine ganze Weile, bis mein Bewusstsein wach genug war, um ihn als das zu entlarven, was er war. Nicht real. Schließlich hatte ich seit fast einem Jahr keine Übung mehr im schlecht-träumen. Genauer gesagt, seit ich selbst Königin der Albträume war. Und das war nicht als Metapher gemeint.
Genau bei diesem Gedanken schreckte mein Bewusstsein mich auf und meinen Körper hoch. Im selben Moment vergaß ich, was ich eben noch gedacht und geträumt hatte. Dafür schlug mir mein Herz bis zum Halse und mein Puls raste. Obwohl ich sofort meine Augen öffnete, war keine Spur von dem Alb zu sehen. Trotzdem blickte ich prüfend nach links und rechts und sogar unter das Bett. Nichts. Ich setzte mich auf. Einen Moment lang genoss ich die Ruhe und die Dunkelheit, die inzwischen zu meinem eigenen Wesen gehörte. Für gewöhnlich eine Verbündete, hatte mich heute meine eigene Fähigkeit zur Fantasie hintergangen. Ich verzog die Lippen zu einem bösen Lächeln, das gleichzeitig auf andere abschreckend, wie für mich selbst aufheiternd wirken sollte. Letztendlich hatte ich gewusst, dass meine schlimmen Träume eines Tages zurückkommen würden. Und dass man als Albtraum nicht vor den eigenen Artgenossen gefeit war, war auch kein Geheimnis – aber man sollte doch meinen, als Königin hätte ich zumindest dieses eine, klitzekleine Privileg verdient.
Ich starrte in die Finsternis, unberührt und nachtschön, und verfluchte im Stillen den Alb, den Traum und weil ich gerade so richtig schön wütend war, auch gleich die gesamte Situation dazu. Es half nichts. Ich war wach und würde es auch bleiben. Vermutlich würde ich es nach diesen Adrenalinstoß nicht einmal mehr schaffen, in dieser Nacht noch einmal Ruhe zu finden. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir drei Uhr nachts hatten. Genervt setzte ich mich auf und schwang die Beine über die Bettkante. Halb hoffte ich darauf, dass doch etwas unter meinem Bett lauerte – ein Bogeymann oder ein anderes unheimliches Wesen – und dumm genug war, nach meinen Füßen zu grabschen. Aber manche Dinge sprachen sich anscheinend selbst unter Gruselgestalten und Schreckgespenstern herum. In diesem Falle mein Ruf. Schade eigentlich.
Ohne das Licht anzuschalten, nahm ich mein Traumtagebuch von meiner Nachtkonsole und öffnete es. Doch meine Erinnerung blieb stumm. Immer noch war der Traum wie hinter Schleiern verborgen, unfassbar, nur die Reminiszenzen der freigelegten Gefühle greifbar. Angespannt ging ich die üblichen Verdächtigen durch: meinen Großvater und seine schattigen Schreckgespenster, den Brand und den Flammentod meiner Eltern. Die Erpressung durch meinen Lieblingsfeind Jonah und mein Beinahe-Ertrinken … nichts davon löste eine aktuelle Erinnerung aus. Nicht einmal, als ich an das Internat Saint Blocks dachte, auf das ich abgeschoben worden war, weil mir mein Onkel und meine Tante die Geschichte mit der Erpressung und dem Beinahe-Ertrinken nicht geglaubt hatten. Nur meine Brandnarben, die sich von der linken Hand nach oben bis zur Schulter hinaufzogen, begannen unangenehm zu ziehen.
Ich schloss die Augen, atmete bewusst und tief ein und konzentrierte mich. Sofort intensivierte sich das Gefühl der Hilflosigkeit in meinem Inneren. Die Panik war wieder da, die Angst und das Wissen, ausgeliefert zu sein, machtlos. Beinahe gleichzeitig war ich wieder in dem Traum. Sand fiel von oben auf mich herab, immer mehr, unaufhaltsam. Er wurde immer höher, prasselte um mich herum und erschwerte mein Atmen. Bald würde er mich bedecken und ersticken.
Ich öffnete abermals die Augen und nur die Emotionen blieben. Ein gewöhnlicher Alb der Kategorie „Warntraum“. Die Verbindung zu meinem Leben und den Tatsachen, die ich bisher erfolgreich verdrängt hatte, waren eindeutig. Ich dachte an meinen Freund, und das Gefühl des Erstickens wurde intensiver. Bald war sein achtzehnter Geburtstag. Anders als bei den gewöhnlichen Sterblichen, war das bei meinem Stiefbruder nicht nur der Tag an dem er volljährig werden würde, nein, es war auch mein Todestag. Zumindest, wenn es nach den Tagmahren ging. Denn genau in elf Tagen würde David ihr neuer Herrscher werden. Derjenige, der dafür sorgen musste, dass der neue König der Albträume getötet wurde.
Eigentlich ein schweres Unterfangen, denn die Nachtmahre und auch ihre Herrscher lebten für gewöhnlich ebenso unerkannt unter den Menschen wie die Tagmahre. Bei mir war dieses Inkognito allerdings mehr als schwammig, denn David kannte meinen aktuellen Status nur zu gut. Ihm verdankte ich ihn schließlich. Wenn er nicht gewesen wäre, wäre ich immer noch ein ganz normaler Teenager. Ein wenig verschroben, Hormon-geplagt, mit einigen Psychosen und einem latenten Hang zur Paranoia, aber immer noch ein gewöhnlicher Mensch. Um ihn, den ich liebte, zu retten, hatte ich mich geopfert, meine Zukunft und alles, woran ich je geglaubt hatte aufs Spiel gesetzt, und die Herrschaft über die Nachtmahre angenommen.
Tja, was soll ich sagen? Dankbarkeit sah für mich anders aus und beinhaltete weder den Tod, noch die Enthauptung des Retters am eigenen Geburtstag. Kein Wunder, dass wir es nicht einmal bei so etwas Einfachem wie einer Liebesbeziehung schafften.
„Na super!“ Ich gab den Gedanken daran, mich wieder Schlafen zu legen auf und notierte den Traum in kurzen Worten auf Seite 70 des Tagebuches. Es half kein bisschen. Im Gegenteil. Ich fühlte mich noch schlechter, als zuvor. Betrogen.
Ein erneuter Blick auf die Uhr zeigte mir, dass die Zeit genauso langsam verstrich, wie gefühlt. Es waren zehn Minuten vergangen.
Seufzend stand ich auf und ging ins Badezimmer. Einen Moment lang blinzelte ich in der plötzlichen Helligkeit, dann entschied ich, dass Zähneputzen und Katzenwäsche reichen mussten. Kurz vertrieb das heiße Wasser alle Gefühle, außer dem taktilen Reiz in meinem Gesicht. Aber diese Erleichterung war nur flüchtig und hielt nicht an. Kaum war der Hahn zugedreht, kehrten meine Sorgen und Ängste zurück. Der Countdown lief, auch wenn ich – das verriet mir ein Blick in den rosa umrandeten Spiegel – aussah wie immer. Andere mochten einen relativ hübschen Schneewittchen-Verschnitt erkennen, ich sah einen störrischen Teenager, der verzweifelt um seine Selbstachtung kämpfte und darum, sich nicht ständig als ungeliebter, wertloser Spielball zu fühlen. Aber das konnte auch an den hormonellen Umbrüchen der Jugend liegen und war vielleicht gar kein Indiz für meine unverarbeitete Vergangenheit.
Trotzdem glitten meine Fingerspitzen unwillkürlich von der kalten Spiegeloberfläche, wo sie die Konturen meines Gesichtes nachgezogen hatte, zu den rosenförmigen Ornamente des Rahmens. Sie waren Überreste meiner Kindheit, die ich als Mahnmal behalten hatte. Ich hasste sie trotzdem, den sie symbolisierten alles, was ich einmal hatte und nie wieder bekommen würde. Als mir klar wurde, dass ich mich schon wieder in traurige Gedanken flüchtete, statt etwas gegen sie zu unternehmen, zog ich meine Hand weg. Heute war wirklich kein guter Tag. Ich schüttelte den Kopf und schob den letzten Satz beiseite. Nein, so ging das nicht! Heute war ein guter Tag, ein sehr guter Tag. Die Zukunft lag vor mir, ich war jung und dynamisch und absolut gut gelaunt! Und daran würde sich nichts ändern. Trotzdem würde eine ordentliche Zuckerdosis helfen, keinen neuen Trübsinn aufkommen zu lassen.
Leise, um niemanden im Hause de Temples zu wecken, öffnete ich meine Zimmertür und schlich mich durch den Flur, die Treppe hinab, ins Erdgeschoss und in die Küche. Tatsächlich war die eiskalte Coke, frisch aus dem Kühlschrank, das Beste, was mir seit dem Erwachen eingefallen war. Ich konnte förmlich spüren, wie sich Zucker und Koffein sofort in meinen Kreislauf stahlen und jede Zelle meines Körpers belebten.
„Hattest du einen Albtraum?“
Ich sprang fast in den Schrank. Und nur das Wiedererkennen der Stimme verhinderte, dass ich mich nach der Schrecksekunde direkt auf den Eindringling stürzte.
Trotzdem klopfte mein Herz genauso schnell wie direkt nach dem Aufwachen und jagte Adrenalin durch meine Adern. Ich fuhr zu meinem Onkel herum, der einfach nur ein etwas dunklerer Schatten inmitten der übrigen Finsternis zu sein schien. Ein unheimlicher Effekt, der sicherlich eine Menge Übung erforderte, und meinen Mund trocken werden ließ.
„Was machst du hier?“
„Ich wohne hier. Schon vergessen?“
Er trat einen Schritt näher, in den Lichtstrahl, der von der Straßenlaterne durch das Küchenfenster fiel. Der unheimliche Effekt blieb. Und dass, obwohl er nur die nachlässig von mir auf der Küchenzeile platzierte leere Colaflasche in die Flaschenkiste beförderte, und dabei so wirkte, als hätte er das Haus – und mich – nie verlassen. Einen Moment lang fühlte ich mich, als müsse ich mich wirklich auf ihn stürzen. Vor Freude. Dann schaltete sich mein Gehirn wieder ein. Klaus war nicht umsonst ein Jahr fort gewesen, sondern um als Davids Statthalter seinem Sohn den Weg zu ebnen … in seiner charmanten und für Nachtmahre tödlichen Art.
„Wovon hast du geträumt?“ Klaus wandte sich mir zu und ich konnte seinen prüfenden Blick trotz der Dunkelheit erkennen. Er stieß mir bitter auf und warf mich wieder zurück in die Selbstzweifel meines fragilen Egos. Nur weil man sich selbst analysieren konnte, bedeutete das schließlich noch lange nicht, dass man dagegen gefeit war, trotzdem in diesen Kategorien zu empfinden. Im Gegenteil. Manchmal konnte einem die Analysiererei ganz schön an den eigenen Ohren erwischen.
Kein Wie geht es dir?, Schön dich zu sehen!, Gut schaust du aus! oder ein echtes Interesse … hielt sie mir deswegen vor, und verhinderte, dass ich mich trotz meines kleinen Mantras Heute ist ein guter Tag, ein sehr guter Tag. Die Zukunft liegt vor mir, ich bin jung und dynamisch und absolut gut gelaunt! besser fühlte. Nicht umsonst war der große Zausel mit den langen, ungepflegten Haaren und dem Bart, der Rübezahl zu Ehren gereicht hätte, im Inquisitionsmodus.
„Saint Blocks“, log ich. Obwohl es eine Lüge war, verkrampfte sich etwas in meinem Inneren und machte mir klar, dass es nur zur Hälfte eine Ausrede war.
„Entschuldige“, meinte er, betrachtete mich aber so nachdenklich und lange, bis ich mich unwohl fühlte und innerlich zitterte.
Nach schier endlosen Sekunden erbarmte sich mein Onkel. „Wir haben dir damals nicht geglaubt – ICH habe dir nicht geglaubt – und mich mich dafür entschieden, dir eine Lektion zu verpassen.“
„Ist dir gelungen“, meinte ich tonlos und verwünschte im Stillen den Stein, unter dem Klaus wieder hervorgekrochen war. „Können wir das Thema wechseln, bitte?“
„Ich versuche gerade mich zu entschuldigen“, behauptete er, obwohl sich seine Worte für mich eher wie eine neue Beleidigung anhörten. „Und ich weiß, dass es unentschuldbar ist.“
Kurz sah er so aus, als wolle er meinen Kopf tätscheln. Allein der Gedanke an so eine Geste machte mich wütend. Schließlich war ich kein Kind mehr. Außerdem konnte ich auf seine Entschuldigung pfeifen. Nur wegen ihr fühlte ich mich wieder so wie damals: Verletzlich, gekränkt, degradiert und ausgeliefert.
Klaus, sonst immer beinahe unheimlich aufmerksam, fuhr ungerührt fort: „Und beinahe hätte mich Simons überzeugt, dass du und die Uhr schuld seid …“
Okay. Das war jetzt definitiv mehr Beichte, als ich verkraften konnte. „Woran?“, fragte ich in der Hoffnung, das Thema in eine andere Richtung lenken zu können.
„An den schlafenden Mädchen.“
Ich zuckte zusammen und hoffte, dass Klaus die Geste falsch auslegte. Offiziell waren die Vorfälle als hysterische Epidemie kategorisiert worden. Inoffiziell und in Tagmahrkreisen galt Klaus´ Best-Buddy Simons als der Schuldige. Und da meine ehemaliger Schuldirektor tot war, gab es niemandem, der widersprach. Schließlich waren die Mädchen nach seinem Tod wieder erwacht und niemand konnte beweisen, dass Simons mit einem Nachtmahr zusammengearbeitet hatte, um mir etwas anzuhängen.
„Hättest du mir geglaubt, wenn du mich damals direkt gefragt und ich meine Unschuld beteuert hätte?“
Ich war nämlich nicht schuld, zumindest nicht direkt. Aber als Erbin der Albträume, die von ihrem … nennen wir es mal „Glück“ … keine Ahnung hatte, war ich der ideale Sündenbock – und auf den hatten es gleich mehrere Leute abgesehen gehabt. Jonah, der bereits sechs Jahre zuvor versucht hatte, mich umzubringen, Simons, der König-der-Tagmahre und Elijah, der Inkubus. Apropos: Hatte ich schon erwähnt, dass Jonah mein aktuell bester Freund ist? Irgendwie. Also irgendwie mein aktuell bester Freund – und Klaus, mein Stiefonkel, mit dem ich mich gerade so nett unterhielt, mein größter Feind? Alles sehr verwirrend, aber man kann sich seine Familie schließlich nicht aussuchen.
„Ich weiß es nicht!“, gab Klaus zu. Ich benötigte einige Sekunden, um seine Antwort meiner Frage zuzuordnen, weil in meinem Kopf soviele Gedanken durcheinanderrauschte und soviele Gefühle miteinander um die Vorherrschaft rangen.
„Also nein.“
Klaus schwieg und brach den Blickkontakt zu erst ab. Gut, dass ich wusste, wo sein Standpunkt war!
„Würdest du es mir hier und heute glauben?“ Die Frage war mir rausgerutscht, bevor ich mein Gehirn zwischen meine Gefühle und meinen Mund schalten konnte. Im selben Moment hätte ich mich ohrfeigen können, denn Klaus schwieg weiter.
Ich lachte freudlos und drehte mich zum Gehen, damit er meinen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte. Die Trauer und die Verzweiflung. Wie sehr wünschte ich mir, eine normale Familie zu haben. Eine, der ich vertrauen konnte. Ach, Scheiße! Ich hätte gerne wenigstens eine einzige Person, der ich vertrauen konnte.
„Danke für die Enschuldigung!“
„Liz, bitte!“ In der Tür zum Flur blieb ich stehen und er atmete tief ein. „Es ist nicht wegen dir … ich vertraue und glaube niemandem.“
Na toll! Der Mann war noch mehr Psychopath als ich – und mich schickten sie zum Seelenklemptner …

Jean Sarafin stammt ursprünglich aus Wellington. Mit zehn Jahren ist sie mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Daria ins Ruhrgebiet gezogen, wo sie noch heute lebt. Gemeinsam mit ihrer Schwester, mit der sie zurzeit an einem SciFi-Abenteuer arbeitet, hat sie früh das Schreiben für sich entdeckt. „Die Traumtagebücher“ ist eine deutsche Erstveröffentlichung.